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„Lückenpresse“?! 

Die Sächsische Zeitung lädt zum Wahlforum am 28. April 2026 in Döbeln nur drei der vier OB-Kandidaten ein. Der Kandidat der FREIEN SACHSEN, Sven Hofmann, fehlt. Eine Begründung der Redaktion liegt nicht vor.

Hofmann äußerte sich auf Nachfrage wenig überrascht zur fehlenden Einladung wie folgt:
„Ich arbeite Vollzeit und bin alleinerziehend. Das ist meine Realität und dazu stehe ich auch. Mir ist wichtig, dass das hier (Bürgermeisterwahl – Anmerkung der Redaktion) nicht zur Selbstdarstellung wird, sondern dass es um Inhalte geht.“

Ein ähnliches Muster zeigt sich in der Berichterstattung der SZ über die aktuelle Debatte zu geplanten Mega-Windkraftanlagen im Leisniger Stadtrat. Dort wurden im letzten Artikel die Positionen mehrerer Fraktionen zitiert – die Stimme von Christian Fischer (FREIE SACHSEN Leisnig, immerhin mit 10,6 % in den Leisniger Stadtrat gewählt) fehlte jedoch wiederholt.

Beide Fälle werfen die Frage auf, warum bestimmte demokratisch zugelassene Kandidaten bzw. Stadtratsfraktionen in der Lokalberichterstattung der SZ einfach nicht vorkommen. Auch wenn wir die Antwort kennen, wünschen wir der SZ damit den „verdienten Erfolg“.
Die Zeiten, in denen es nur Printmedien und „Mainstreampresse“ gab, um sich zu informieren, sind zum Glück vorbei.

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