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Hartha – Bürgerversammlung sorgt für Aufruhr

Die Bürgerversammlung am 4. September 2025 in der Hartharena zur geplanten Unterbringung von 60 „Geflüchteten“ im ehemaligen Hamimex-Gebäude an der Dresdener Straße löste starken Unmut aus. Rund 900 Harthaer nahmen teil, die Stimmung war hochgradig angespannt. Alle Wortmeldungen sprachen sich klar gegen das geplante Asylheim aus und kritisierten die Informationspolitik von Bürgermeister Ronald Kunze und dem Landratsamt scharf.
Ein Konflikt zwischen Kunze und dem Stadtrat verschärfte die Spannungen: Die Freie Wählergemeinschaft und die AfD verließen zu Beginn demonstrativ das Podium, während die CDU-Fraktion im Verlauf Ronald Kunze Vorwürfe machte und sich ebenfalls mit den Bürgern solidarisierte.

Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos) wirkte bei der Bürgerversammlung am 4. September 2025 in der Hartharena überwiegend hilflos. Vom Stadtrat und den etwa 900 anwesenden Harthaer Bürgern isoliert, versuchte er mit teils skurrilen Argumenten, die geplante Asylunterkunft im Hamimex-Gebäude zu verteidigen. Warum Kunze – anders als Waldheims Bürgermeister Steffen Ernst – nicht an der Seite seiner Wähler steht, bleibt rätselhaft. 2022 wurde Kunze mit 95,4 % der Stimmen für eine zweite Amtszeit (bis 2029) wiedergewählt, doch die aktuelle Kontroverse könnte seinen Rückhalt gefährden.

Was treibt ihn, gegen den Willen der Bürger zu handeln?

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