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Widerstand auch in Leisnig

Überall im Land regt sich Widerstand gegen die Auswirkungen der aktuellen Energiepolitik

Wenn man durch Sachsen fährt, sieht man inzwischen in sehr vielen Ortschaften Plakate und Transparente gegen die vielerorts geplanten Windkraftanlagen. Die Menschen wollen ihre Heimat offensichtlich nicht weiter „versparkeln“ lassen! Es ist unübersehbar, dass nur wenige vom Bau solcher Anlagen wirklich profitieren. Investorengruppen locken klamme Gemeinden mit dem Versprechen hoher Einnahmen. Niedrigere Stromkosten dienen dabei oft nur als Scheinargument. Inzwischen ist klar: Die „grüne Energie“ und die einseitige Abschaltung fossiler Kraftwerke verursachen massive Schwankungen auf dem Strommarkt. Die Folge: Wir zahlen am Ende drauf. Die Natur lässt sich nun mal nicht regulieren…

Auch im sonst so beschaulichen Leisnig regt sich nun Widerstand gegen die 18 neu geplanten Mega-Windkraftanlagen in Altenhof/Naunhof, Clennen/Sitten, Bockelwitz und Börtewitz – jede einzelne davon größer als der Uni-Riese in Leipzig.

Alles schon beschlossene Sache?

Zur Stadtratssitzung am 30. April mobilisieren nicht nur die Bürgerinitiative „Gegenwind aus Altenhof“, sondern auch die Stadtratsfraktion der FREIEN SACHSEN. Beide rufen die Bürger zur Teilnahme als Zuschauer auf. „Kommen auch Sie vorbei! Wenn die 250 Meter hohen ‚Windmonster‘ erst einmal stehen, ist es zu spät“, appellierten sie an die Leisniger Bürgerschaft.

Zusätzlich informierte die Bürgerinitiative „GegenWind aus Altenhof“ bereits ab 16 Uhr mit einem Informationsstand am Apfelbrunnen – parallel zum Maibaumstellen der Feuerwehr – auf dem Marktplatz, diskutierte und veranschaulichte ihre Bedenken anhand eines beeindruckenden Modells (wir berichteten: https://leisnig.info/vororttermin-in-altenhof/) der drei geplanten „Mega-Windkraftanlagen“.

In der gesamten Sitzung war wahrlich eine „elektrische Spannung“ in der Luft.
Über eine Stunde dauerte die „Bürgerfragestunde“ mit über 65 Besuchern. Auf die gebündelt vorgetragenen Fragen der Bürgerinitiative „Gegenwind aus Altenhof“ und den Anträgen der FREIEN SACHSEN reagierte der Bürgermeister Carsten Graf stellenweise sehr „barsch“, ungehalten und sichtlich genervt.

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