37. Sitzung des Stadtrats von Leisnig

(1. Februar 2024)

Besuch aus Bünde

Zunächst berichtete der Bürgermeister von einem geplanten Besuch einer Delegation aus unserer Partnerstadt Bünde. In einem Telefonat wurde die Absicht bekundet, Leisnig einen Besuch abzustatten. Möglicherweise im Herbst. Genaues stehe noch nicht fest. Man bleibe im Gespräch.

Außerdem konnte ein neuer Mitarbeiter für das Bauamt gewonnen werden und dieser hat am 1.2.2024 seine Arbeit aufgenommen. Nun soll es auch im Bauamt wieder etwas zügiger zugehen.

Kein Anschluß an diesem Wasserhahn!

In Beiersdorf sind einige Häuser bisher nicht an das öffentliche Trinkwassernetz angeschlossen. Die relative Trockenheit in den letzten Sommern habe dafür gesorgt, daß einige Brunnen nicht mehr genug Wasser hergeben. Nun werden Pläne gemacht und erste Vorbereitungen getroffen, um diese Häuser dann möglicherweise an das Trinkwassernetz anzuschließen.

Die derzeitige Qualität des Leitungswassers ist aber auch alles andere als gut. Morgens kann man oft einen Chlorgeruch im Waschbecken wahrnehmen und 27° deutscher Härte, bedeutet sehr, sehr, sehr hartes Wasser. Aber vielleicht nimmt man das bei Gelegenheit auch mal in Angriff.

Innenstadtkonzept

Mit einer wahren Staffel von Unternehmungen soll darauf hingearbeitet werden, ein Konzept für die weitere Gestaltung der Innenstadt zu erstellen. Eine erste Informationsveranstaltung dazu soll es vielleicht schon im März geben. Danach in eine „Online-Umfrage“ vorgesehen, der nach ihrer Auswertung dann ein Innenstadtrundgang folgen soll. Anschließend sollen thematische Beteiligungen die Bürger einbinden. Wenn daraus dann ein Konzept für die Innenstadt geschaffen wurde, geht es im Jahr 2025 auf die Suche nach geeigneten Fördertöpfen.

 

Einwohner fragen – der Bürgermeister antwortet:

Junge männliche Fremde

Da einigen Bürgern aufgefallen ist, daß immer mehr Ausländer, sehr oft jung und männlich, in Leisnig Wohnungen bezogen haben, wurde die Frage an den Bürgermeister gerichtet, ob die Stadt darüber Erkenntnisse habe. Der Bürgermeister sagte, daß zumindest in städtischen Wohnungen keine Asylbewerber oder andere Flüchtlinge untergebracht sind. Inwieweit der Landkreis private Wohnung angemietet haben könnte, kann er nicht sagen. Dazu müsste man beim Landkreis nachfragen.

Nutzen von Windrädern

Welchen Nutzen die Stadt von den bisher errichteten und den noch in Planung befindlichen Windrädern hat, sollte mit einer weiteren Frage in Erfahrung gebracht werden. Derzeit sei man in der Vorbereitung vertraglicher Vereinbarungen, um dann den gesetzlich vorgesehenen Anteil an der Stromerzeugung beanspruchen zu können. Derzeit hat die Stadt also noch keinen Nutzen, von den Windkraftanlagen im Gemeindegebiet.

 

Gemeindewahlausschuß gewählt

Am 9. Juni und am 1. September 2024 sind Wahlen angesetzt. Im Juni werden wir dreifach zur Urne gerufen. Es stehen die Europawahl, die Kreistagswahl und die Wahl des Stadtrats an. Im September folgt dann noch die Landtagswahl. Diese Wahlen müssen vorbereitet und natürlich auch begleitet werden. Dafür ist der Gemeindewahlausschuß verantwortlich. Vorsitzende, Stellvertreter und Beisitzer wurden vom Stadtrat gewählt und können nun ihre Arbeit aufnehmen.

Mit der Bekanntmachung der Wahlen im Amtsblatt beginnt dann am 8.2. der Wahlmarathon. Wahlvorschläge werden eingereicht, geprüft und bestätigt. Wahlunterlagen werden vorbereitet, Wahlscheine gedruckt und natürlich werden auch die vielen notwendigen Wahlhelfer in ihre Aufgaben eingewiesen. Am Ende steht dann in Leisnig ein neugewählter Stadtrat, der am 15. August zu seiner ersten Sitzung zusammentreten wird. Möglichweise mit einigen neuen Gesichtern. Vielleicht und hoffentlich auch mit ein paar neuen Ideen.

Der Kreistag Mittelsachsen und das neugewählte EU-Parlament werden sicherlich auch eine geänderte Zusammensetzung zeigen. Nach einer kleinen Sommerpause geht es mit der Landtagswahl dann in den Endspurt.

Was es sonst noch gab

Neben dem Kauf und Verkauf kleinerer Flächen von der Stadt und durch die Stadt, wurde auch noch der Jahresabschluß des Stadthaushaltes des Jahres 2015 beschlossen. Man will nun noch einen Zacken zulegen, um die Jahre 2016, 2017 und so weiter dann auch schnellstens aufzuarbeiten.

Die Feuerwehrkostensatzung wurde um einen steuerrechtlichen Passus ergänzt und dann noch einmal beschlossen. Sie tritt, in dieser Form, nach der Veröffentlichung im Amtsblatt in Kraft.

Gut geplant ist schon halb gebaut

Darum nimmt die Stadt auch viel Geld in die Hand, um Planungsleistungen in Auftrag zu geben. Die energetische Sanierung zweier Sporthallen und eines bestehenden Vereinsheims müssen genauso geplant werden, wie der Rückbau und Ersatzneubau eines Tribünengebäudes, die Sanierung des Naturrasenplatzes und der bestehenden Tennisfelder. Da sich nur ein Planungsbüro auf die Ausschreibungen gemeldet hatte, bekam dieses die Zuschläge.

Insgesamt bleibt festzuhalten, die Bergstadt Leisnig hat noch einiges vor!

Ende der Berichterstattung