Du betrachtest gerade Geschichten aus dem Leisniger Gewerbegebiet

Geschichten aus dem Leisniger Gewerbegebiet

#Kommentar und etwas #Satire

Am Freitagabend im September 2025 soll das Unfassbare im Gewerbegebiet von Leisnig passiert sein: Ein 19-Jähriger wird angeblich am 26. September gegen 22:45 Uhr aus einem vorbeifahrenden dunklen Auto (beschrieben als BMW mit Döbelner Kennzeichen) mit einer „säureartigen, übelriechenden Flüssigkeit“ im Gesicht bespritzt. Leichte Verletzung, ambulante Behandlung im Leisniger Krankenhaus. Zwei seiner drei Begleiter waren ausgerechnet Mitglieder der Linkspartei … Zufall? Die Polizei will bzw. darf das natürlich nicht ausschließen und prüfte brav das angebliche „politische Motiv“.
Die unbekannten Täter flüchteten damals wohl parolenrufend mit dem BMW in die dunkle Nacht.
Das vollständige Nummernschild? KEINER der Zeugen konnte sich angeblich an die Buchstaben- und Zahlenkombination erinnern. Markante Schnapszahlen wie z.B. die 33 oder dreimal die 8 sind da aber wohl auszuschließen … 🙂
Die verwendete Flüssigkeit bleibt ebenfalls rätselhaft. Eine große Pressemeldungen folgte prompt wenige Stunden später.
Und dann? Absolute Stille. Seit fast einem Jahr kein Tatverdächtiger, keine Festnahme, keine Analyse, kein Prozess. Nur die ewige Frage, ob es sich um einen politisch-rechts motivierten Angriff handelte – oder einfach nur um vier junge Typen, die an dem Abend besonders kreativ mit Chemie gespielt haben?

Am Rande:
Die Sächsische Zeitung, MDR und Co. melden ja immer dankend und „fleißig“ wenn ein bestimmtes Narrativ über Leisnig bedient werden kann. Über den Überfall Linksextremer auf zwei „völkische Siedler“ am 4. September 2021 schweigt man sich dann doch lieber bis heute aus, bzw. schrieb damals verharmlosend von einem „Disput“ ( https://www.freiepresse.de/mittelsachsen/mittweida/zwei-verletzte-nach-auseinandersetzung-in-leisnig-artikel11696531 ).

Die erste Meldung ( https://www.freiepresse.de/mittelsachsen/rochlitz/unbekannte-attackieren-linke-in-leisnig-mit-aetzender-fluessigkeit-polizei-sucht-zeugen-artikel13972418 ) über den Vorfall, stützt sich interessanterweise auf die Angaben der Fraktionsvorsitzenden der Linken im Kreistag Mittelsachsen, Cindy Reimer. Die offizielle Polizeimeldung und die Berichte der Sächsischen Zeitung und der LVZ folgten dann erst am folgenden Tag (28.09.2025).
Seitdem: Funkstille. Offenbar hat der groß aufgeblasene „rechte Anschlag“ inzwischen den Weg in die Akten gefunden und sich dort bequem eingerichtet. Die „Zivilgesellschaft“ darf weiter den Opfermythos frönen, während es im Leisniger Gewerbegebiet nach der Schließung des Heiche-Werkes inzwischen noch etwas ruhiger geworden ist…

Fazit: Ein weiterer klassischer Fall von „Eskalationsstufe rechter Gewalt“.
Müssen in Leisnig Geschichten aus dem Paulanergarten herhalten, um das „rechte Schreckgespenst“ für politisch interessierte (Zeit)Genossen am Leben zu halten?

Bild: KI-Symbol-Satire-Bild